Die nächste SEUH findet 2026 in Bern als Teil der SE 2026 statt. Es ist ein interaktives Format zu aktuellen Herausforderungen der SE-Lehre geplant. Insbesondere liegt der Schwerpunkt auf dem Einfluss der KI auf die SE-Aktivitäten und -Ausbildung.
Es wird (mindestens) drei thematische Workshop-Schwerpunkte geben:
Programmierlehre: Mit oder ohne KI-Unterstützung?
Software-Engineering-Lehre: Mit KI, aber wie?
Einsatz intelligenter Tutorsysteme (ITS) in der SE-Lehre: Fluch oder Segen?

Jede*r kann sich zur Teilnahme anmelden; wir freuen uns über alle eingebrachten Erfahrungen. Wer aktiv an einem der drei Themen mitgestalten möchte, kann zusätzlich ein Positionspapier (1–2 Seiten) einreichen. Wir werden diese Beiträge vorab sichten und als Grundlage für die Diskussion aufbereiten.
Ein Positionspapier sollte sich auf den Titel des Schwerpunkts beziehen und kann
- eigene Erfahrungswerte liefern,
- einen kontroversen Standpunkt vertreten (wie Programmierlehre ist obsolet! oder KI raus aus SE-Lehre!),
- Vorschläge für innovative Ansätze machen.
Wir möchten möglichst viele Erfahrungswerte und Perspektiven zu diesen Fragen in einem interaktiven Format diskutieren.
Programmierlehre: Mit oder ohne KI-Unterstützung?
Wer aktiv in einem Software-Entwicklungsteam mitarbeiten möchte, muss programmieren können. In der Lehre an den Hochschulen ist dafür die einführende Programmierlehre vorgesehen, die meist in den frühen Semestern stattfindet. Hier müssen vor allem individuelle Fähigkeiten ausgebildet werden. Wie kann KI hier unterstützen? Oder ist sie eher hinderlich beim Verstehensprozess?
Software-Engineering-Lehre: Mit KI, aber wie?
Über individuelle Programmierfähigkeiten hinaus sind für die Arbeit in einem Team etliche weitere Fähigkeiten und Kenntnisse von Modellen und Werkzeugen notwendig, die klassisch in Lehrveranstaltungen zum Software Engineering vermittelt und geübt werden sollen, die meist in höheren Semestern verortet sind. Beim Software Engineering ist die Unterstützung durch KI (quasi als weiteres Teammitglied) inzwischen als gesetzt anzusehen. Aber welche Ansätze gibt es, diese in die SE-Lehre geeignet zu integrieren?
Einsatz intelligenter Tutorsysteme (ITS) in der SE-Lehre: Fluch oder Segen?
Intelligente Tutorsysteme sind in anderen Lehrgebieten auf dem Vormarsch, einschließlich der Programmierausbildung. ITS-Systeme fürs Software Engineering sind allerdings besonders herausfordernd. Die SE-Lehre lebt oft von interaktiven Elementen wie Projektarbeiten, Teamsitzungen, etc. In diesem Block betrachten wir daher die Frage, ob bzw. inwiefern ITS in der SE-Lehre eher nützlich oder eher schädlich sind.
Beiträge
Interessensbekundungen, Nachfragen und Positionspapiere gern an: steffen.becker@iste.uni-stuttgart.de
Zeitplan
Donnerstag, 26. Februar
- ab 09:00 Industry Keynote, Industrietag u SE-Hauptprogramm (für alle SEUH-Teilnehmenden, die mögen)
- 13:30 – 15:00: SEUH Session 1: Programmierlehre
- Eingeleitet von einem Impulsvortrag durch Axel Schmolitzky, HAW Hamburg
- 15:30 – 17:00: SEUH Session 2: SE-Lehre
- Eingeleitet durch Impulsvorträge durch Ralf Reißig, HS Coburg & Matthias Herbert, Obvious Works GmbH, Zug
- Konferenz-Abendessen SE und SEUH
Freitag, 27. Februar
- SE Wissenschaftliche Keynote (für alle SEUH-Teilnehmenden, die mögen)
- 10:30 – 12:00: SEUH Session 3: ITS
- Eingeleitet durch einen Impulsvortrag von Niklas Meißner, Uni Stuttgart
- Mittagessen und Abschluss der SE/SEUH
Organisation
Steffen Becker, Universität Stuttgart
Axel Schmolitzky, HAW Hamburg
